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Kommentar

Gesundheitspille? Die gibt's nicht!

Von Michael Hubert Veröffentlicht:

Der innere Schweinehund ist ein ganz besonders fieses Tier. Er ist tief und fest in uns verankert und verhindert, dass wir simple Erkenntnisse in die Praxis umsetzen. Denn mittlerweile sollte allen klar sein: Bewegen, Obst und Gemüse essen, nicht rauchen und nur mäßig Alkohol trinken - das kann wie ein Jungbrunnen wirken. Studien bestätigen das immer wieder.

Noch mehr Studien gibt es allerdings zur umgekehrten Beziehung, zum schädlichen Einfluss von mangelnder Bewegung, falscher Ernährung, Übergewicht, Rauchen und Alkoholkonsum. Dass dadurch auch das Alter von Schlaganfallpatienten nach unten verschoben wird, legt eine US-Studie nahe: Binnen zehn Jahren sank das Durchschnittsalter von Apoplexie-Patienten um drei Jahre. Und: Der Anteil unter 45-Jähriger stieg von 4,5 auf 7,3 Prozent.

Dieser Zusammenhang ist ein weiteres Argument, Patienten - und auch sich selbst - zu einer Änderung des eigenen Lebensstils zu motivieren. Denn einen Schlaganfall möchte niemand erleiden, schon gar nicht in jungen Jahren.

Trotz oder gerade wegen der Fortschritte in der Medizin: Die Pille für anstrengungsfreie Gesundheit gibt es nicht! Wir sind nicht nur des Glückes, sondern auch der Gesundheit eigener Schmied.

Lesen Sie dazu auch: Der Schlaganfall schlägt immer früher zu

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