Robert Koch-Institut

Grippewelle geht langsam zurück

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BERLIN. Die Grippewelle hält in Deutschland weiter an, allerdings ist der Höhepunkt jetzt deutlich überschritten, berichtet die AG Influenza am Robert Koch-Institut. Die Zahl der wöchentlichen Influenzameldungen ging zurück und auch die Influenza-Positivenrate – das heißt, der Anteil von Influenza bei Patienten mit akuten Atemwegserkrankung (ARE) – ist im Vergleich zur Vorwoche von 53 auf 42 Prozent gesunken. Die ARE-Aktivität wurde bundesweit von der höchsten Stufe (stark erhöht) auf die zweithöchste Stufe (deutlich erhöht) zurückgestuft.

Für die 8. KW wurden 12.187 labordiagnostisch bestätigte Influenzainfektionen an das RKI übermittelt (zum Vergleich: 14.912 Fälle waren es in der Vorwoche). Influenza A(H3N2)-Viren sind diesen Winter mit 96 Prozent der am häufigsten identifizierte Influenza-Subtyp. Jeder fünfte Patient mit laborbestätigter Influenza wurde in dieser Saison stationär behandelt.

Seit dem vergangenen Oktober (40. KW) wurden 198 Ausbrüche mit mehr als fünf Influenza-Fällen an das RKI übermittelt, und zwar vor allem in Alten- und Pflegeheimen sowie je zwei in Schulen, Reha-Einrichtungen, medizinischen Behandlungseinrichtungen und Kindertagesstätten. In 8. KW waren ein Krankenhaus und eine medizinische Behandlungseinrichtung betroffen. Bislang wurden 364 Todesfälle mit Influenzainfektion an das RKI übermittelt, davon waren 344 Betroffene (95 Prozent) im Alter ab 60 Jahre. (eis)

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