KHK / Herzinfarkt

Grüner Tee bessert Funktion des Endothels

Veröffentlicht:

NEU-ISENBURG (ikr). Nicht nur schwarzer Tee, sondern auch grüner Tee hat offenbar einen günstigen Effekt auf die Endothelfunkion und somit auf das kardiovaskuläre Risiko. Das haben griechische Forscher jetzt anhand der Fluss-assoziierten Dilatation (FMD) der Brachialis-Arterie nachgewiesen. Das ist ein mittlerweile häufig genutzter Test zur Beurteilung der Endothelfunktion.

Die Kollegen haben bei 14 gesunden jungen Männern die FMD gemessen. Sie tranken entweder 6 g grünen Tee, 125 mg Koffein oder heißes Wasser. Die FMD-Messungen erfolgten vor sowie 30, 90 und 120 Minuten nach dem Trinken.

Nach dem Genuss von grünem Tee hatte sich die FMD signifikant um 3,7 Prozent erhöht und mit Koffein nicht-signifikant um 1,7 Prozent (European Journal of Cardiovascular Prevention and Rehabilitation 15, 2008, 300).

Mehr zum Thema

Corona-Splitter der KW 41/2021

Hohe Viruslasten auch bei Kindern möglich

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
In vielen Kliniken bleibt kaum Zeit für die Weiterbildung, beklagen die jungen Ärzte.

© fizkes / stock.adobe.com

MB-Barometer offenbart

Ärztliche Weiterbildung in vielen deutschen Kliniken ein Fiasko!

Bayern-Spieler Joshua Kimmich beim Bundesligaspiel der Münchner gegen Hoffenheim.

© Sven Hoppe/dpa

Leitartikel

Kimmichs Impf-Bedenken und die Frage, wer was warum will