CogTrain-HF-Studie

Hirnjogging bei Herzschwäche im Test

Veröffentlicht:

FRANKFURT/MAIN. Ein schwaches Herz wirkt sich auch auf das Gedächtnis aus, teilt die Deutsche Herzstiftung mit.

In der CogTrain-HF-Studie (Cognitive Training in Heart Failure Study) überprüfen die Psychologie-Professorin Professor Julia Karbach, Universität Frankfurt/Main, sowie die Kardiologen Professor Michael Böhm und PD Ingrid Kindermann, Uniklinikum des Saarlandes, ob sich Gedächtnis und mentale Fähigkeiten von Herzinsuffizienz-Patienten durch Hirnjogging verbessern.

Die ersten Resultate des von der Deutschen Stiftung für Herzforschung (DSHF) mit 40.000 Euro (Laufzeit: 18 Monate) geförderten Projektes sind vielversprechend: "Kognitives Training führt bei herzinsuffizienten Patienten zu einer signifikanten Leistungsverbesserung in den trainierten Aufgaben", wird Böhm in der Mitteilung zitiert.

Sie könnten wahrscheinlich von kognitiven Trainingsprogrammen profitieren. Insgesamt 105 Betroffene sollen bis zum Abschluss der Studie an dem Trainingsprogramm teilnehmen. (eb)

Mehr zum Thema

Galenus-Gewinner – Grundlagenforschung

Erfolg mit dem „Pflaster“ fürs verletzte Myokard

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Thoraxchirurg Dr. Günther Matheis.

© Porträt: Engelmohr | Hirn: gran

„ÄrzteTag“-Podcast

„Dann geht die Freiberuflichkeit von uns Ärzten flöten!“

Klaus Holetschek: „Profit darf nie die treibende Kraft hinter gesundheitlichen Angeboten sein.“

© Frank Hoermann / SvenSimon / picture alliance (Archivbild)

Medizinische Versorgungszentren

Holetschek warnt vor Finanzinvestoren in der Gesundheitsversorgung