Direkt zum Inhaltsbereich

Neu im Markt

Hochkonzentriertes Schmerzgel hilft bei Zerrungen und Prellungen

Veröffentlicht:

Ulm. Zur symptomatischen Therapie akuter Zerrungen, Verstauchungen oder Prellungen gibt es jetzt ein rezeptfreies generisches Schmerzgel, das doppelt so viel Diclofenac enthält wie viele andere topische Schmerzpräparate.

Privatdozent Dr. Charly Gaul, Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein, hob die Bedeutung eines hochkonzentrierten Schmerzgels für die Akuttherapie von Muskel- und Gelenkschmerzen hervor. Auf diese Weise ließen sich hohe Wirkstoffkonzentrationen am Schmerzort erreichen, ohne die bekannten Neben- und Wechselwirkungen einer systemischen NSAR-Therapie. Entsprechend groß sei die Akzeptanz bei den Patienten. Als weitere Vorteile nannte Gaul die Möglichkeit zur Selbstmedikation und die angenehm kühlende Wirkung des Gels auf der Haut.

Wie Dr. Birgit Löffler, Fachreferentin bei ratiopharm, ausführte, ist das neue Schmerzgel (Diclox forte) mit 23,2 mg Diclofenac-N-Ethylthanamin pro Gramm Gel doppelt so hoch konzentriert wie die meisten anderen Schmerzgele. Als saures Molekül reichert sich die Substanz besonders gut in entzündetem Gewebe an und hemmt dort die Bildung pro-inflammatorischer Prostaglandine. Aufgrund der hohen Wirkstoffkonzentration sei bereits eine zweimal tägliche Anwendung ausreichend. So lassen sich leichte bis moderate Schmerzen effektiv lindern, die Patienten werden schneller wieder mobil. In Labor- und klinischen Untersuchungen habe sich das neue Schmerzgel bioäquivalent zu Voltaren Schmerzgel forte erwiesen.

Anders als niedriger dosiertes topisches Diclofenac, das auch für chronische Bewegungsschmerzen geeignet ist, ist das hochkonzentrierte Schmerzgel für die kurzzeitige Anwendung bei akuten Schmerzen (ab 14 Jahren) zugelassen, zum Beispiel nach Sportverletzungen. Löffler riet, ärztlichen Rat einzuholen, sollten die Beschwerden nach einwöchiger Selbstbehandlung weiter bestehen. (mju)

Quelle: Digitale Launch-Pressekonferenz ; Februar 2021; Veranstalter: ratiopharm

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Vorteile von Vamorolon

© Santhera Pharmaceuticals (Deutschland) GmbH, modifiziert nach [3−5, 6]

Duchenne-Muskeldystrophie (DMD)

Neue Perspektiven für die Versorgung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Santhera Pharmaceuticals (Deutschland) GmbH, München

Opioid-induzierte Obstipation

Paradigmenwechsel in der Behandlung: Vom Stuhl zum Nervensystem

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Grünenthal GmbH, Aachen
Abb. 1: Veränderung gegenüber dem Ausgangswert im WOMAC-Gesamtscore (a) und im VAS-Schmerz (b) nach zwei Monaten und im weiteren Verlauf

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Osteoarthrose

Aktuelle Evidenz zur Wirksamkeit der intraartikulären Hyaluronsäure

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Recordati Pharma GmbH, Ulm
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Praktische Tipps

Aufgebrachte Patienten? Wie Praxisteams sicher deeskalieren

Präexpositionsprophylaxe

HIV-PrEP: Diese Möglichkeiten gibt es

Barrieren abbauen

Menschen mit Behinderung in der Praxis: Kleine Stellschrauben, große Wirkung

Lesetipps