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WHO

Hohes Risiko für Ebola im Kongo

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GENF. Der neueste Ebola-Ausbruch im Kongo stellt nach Angaben der WHO auf Landesebene ein hohes Risiko dar. "Derzeit kennen wir das volle Ausmaß des Ausbruchs noch nicht", sagte der Leiter des WHO-Nothilfeprogramms, Peter Salama.

Zwar habe der Kongo Erfahrung mit dem Eindämmen von Ebola-Ausbrüchen, man dürfe aber nicht die Herausforderungen in dem sehr entlegenen und unsicheren Teil des Landes unterschätzen.

Bislang gibt es in der nordöstlichen Provinz Bas-Uélé zwei durch Labortestes bestätigte Ebola-Fälle, bei 18 weiteren Fällen besteht der Verdacht. Drei Todesfälle wurden offiziell erfasst. Erste Priorität habe derzeit, die mehr als 400 Menschen ausfindig zu machen und zu beobachten, die mit den Betroffenen in Kontakt waren, so Salama. Ein Behandlungszentrum sei in der Region bereits eingerichtet worden, ein weiteres mobiles Zentrum werde bald folgen.

Für die Region einschließlich der umliegenden Länder werde das Risiko einer Ebola-Epidemie derzeit als moderat eingeschätzt, auf globaler Ebene als gering, sagte Salama weiter. (dpa)

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