Gentechnik

IQWiG-Bericht zu Anämie jetzt veröffentlicht

Veröffentlicht:

NEU-ISENBURG (ple). Seit gestern ist der Abschlussbericht des IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) zur Stammzelltransplantation bei schwerer erworbener Anämie auf der Internet-Seite des Instituts einzusehen.

Bereits in der vergangenen Woche war der Bericht für wenige Stunden auf dieser Homepage zu lesen. Es gebe, so das Institut, "keine hinreichend gesicherten Daten aus Studien, die die Transplantation mit der Therapie-Alternative Immunsuppression vergleichen".

Diese Art der Stammzelltransplantation solle derzeit nur in "adäquaten klinischen Studien" angewandt werden. Wie gestern berichtet, befürchten die Fachgesellschaften, dass die Stammzelltransplantation als Standard für Kassenpatienten mit der Erkrankung vor dem Aus stehen könnte, wenn es keinen Stammzellspender aus dem Familienkreis gibt.

Der Bericht kann abgerufen werden unter: www.iqwig.de

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Probeentnahme für einen Corona-Test: In den USA sind im ersten Jahr der Coronaimpfung knapp 14 Prozent der komplett geimpften Krebskranken an COVID erkrankt, aber nur 5 Prozent der geimpften Patienten ohne Krebs. (Symbolbild mit Fotomodellen)

© Pekic / Getty Images / iStock

Viele Durchbruchsinfektionen

COVID-19 bleibt auch für geimpfte Krebspatienten gefährlich

Notfall Thrombose – initial niedermolekulares Heparin

© LEO Pharma GmbH

DGA 2021

Notfall Thrombose – initial niedermolekulares Heparin

Anzeige | LEO Pharma GmbH
Schwangerschaftsassoziierte Thrombose: Warum NMH?

© LEO Pharma GmbH

DGA 2021

Schwangerschaftsassoziierte Thrombose: Warum NMH?

Anzeige | LEO Pharma GmbH
VTE-Inzidenz bei Krebs in den letzten 20 Jahren verdreifacht

© LEO Pharma GmbH

Publikation

VTE-Inzidenz bei Krebs in den letzten 20 Jahren verdreifacht

Anzeige | LEO Pharma GmbH
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Nach ersten Kassen-Daten zu den Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung waren COVID-19-Patienten, die im Krankenhaus beatmet werden mussten, anschließend durchschnittlich 190 Tage lang krankgeschrieben.

© © nmann77 / Fotolia

Neue Studie der Techniker

Erst Corona, dann Long-COVID, anschließend lange AU