Immer mehr Patienten leben mit einer neuen Herzklappe

FRANKFURT AM MAIN (Rö). Die Deutsche Herzstiftung hat Herzklappen-Erkrankungen zum Thema ihres diesjährigen Herzmonates ausgerufen. Denn immer mehr Menschen werden immer älter. Eine der vielen Folgen: Herzklappen-Erkrankungen nehmen zu, die Zahl der Operationen steigt.

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Mehr als 700 Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte, Seminare, Vorträge und Telefonsprechstunden hat die Stiftung dazu organisiert. Bis Ende des Monats informiert sie dabei über die Fortschritte bei der Klappenchirurgie und Möglichkeiten des Klappenersatzes. Immer mehr Patienten müssen an den Herzklappen operiert werden: 1990 waren es 7400, 2003 schon über 16 800.

Im Zentrum der Veranstaltungen für Ärzte steht die Nachsorge für Patienten nach einer Herzklappen-Operation. Dazu gehören die Antikoagulation, die für jeden Patienten mit künstlichem Klappenersatz ein Muß ist, sowie die Endokarditis-Prophylaxe mit Antibiotika, die grundsätzlich vor Therapien und Verfahren gemacht werden muß, bei denen Bakterien ins Blut gelangen können.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beratung von Patienten, die nach ihrer Herz-Op Sport treiben sollen und wollen. Entscheidend ist, welche Leistungsfähigkeit das Herz hat. Patienten mit normaler Kammerfunktion ohne Beschwerden können Sportarten empfohlen werden, bei denen die dynamischen und statischen Belastungen leicht bis mittelschwer sind, etwa Tennis-Doppel, Tischtennis oder Volleyball. Sportarten mit erhöhter Verletzungsgefahr wie Fußball sollten bei künstlichen Herzklappen und erhöhtem Blutungsrisikos wegen der notwendigen Antikoagulation vermieden werden.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund: Häufigste Ursache von Herzklappen-Erkrankungen sind inzwischen altersbedingte Veränderungen

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