Immer mehr Politiker fordern ein Anti-Doping-Gesetz

Veröffentlicht:

In Folge des Dopingskandals um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes und der aktuellen Vorwürfe gegen Floyd Landis werden auch in Deutschland die Forderungen nach einem Anti-Doping-Gesetz immer lauter.

Als erster namhafter Politiker der CDU/CSU hat sich jetzt der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber dafür ausgesprochen. Auch der Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses Peter Danckert (SPD) fordert die Verabschiedung eines speziellen Anti-Doping-Gesetzes, um Tätern und Hintermännern effektiver als bisher auf die Spur zu kommen.

Ein Anti-Doping-Gesetz gibt es etwa in Italien, Frankreich, Spanien, Schweden und seit kurzem auch in Österreich. In Deutschland wird dagegen zwar seit Jahren über die Einführung eines Anti-Doping-Gesetzes gestritten; die meisten Sportfunktionäre jedoch lehnen es mit Hinweis auf das Arzneimittelgesetz ab.

Durch die 8. Novelle des Arzneimittelgesetzes sind seit 1998 der Handel mit sowie das Verschreiben und Inverkehrbringen von Arzneimitteln zum Zwecke des Dopings unter Strafe gestellt worden. Dagegen sind der Besitz und Konsum von Dopingpräparaten straffrei - anders als in Italien oder Frankreich, wo dopenden Athleten mehrjährige Haftstrafen drohen und die Polizei bei Verdacht Razzien anordnen kann. Das ist in Deutschland nicht möglich. (Smi)

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Deutschland braucht Anti-Doping-Gesetz!

Lesen Sie auch den Hintergrund: Floyd Landis erklärt seine hohen Testosteronwerte mit der Therapie wegen einer Schilddrüsenerkrankung

Mehr zum Thema

Interview mit Physiotherapeutin

Bewegung bei Nackenschmerzen: Welcher Sport ist der richtige?

Herzinsuffizienz

HFpEF: Sport hilft – wenn er durchgezogen wird

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 2: Infusionsschema der REGENCY-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Neue Therapieoption bei Lupus-Nephritis verfügbar

Obinutuzumab verbessert Nierenoutcomes bei Lupus-Nephritis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Sie fragen – Experten antworten

Ab wann darf ich jüngere Menschen auf Kasse gegen Herpes zoster impfen?

Prozesse werden teurer

Tipps: So können Praxen die Risiken für einen GOÄ-Streit minimieren

Bei Senioren

Hypothermie bei Sepsis – ein Warnsignal!

Lesetipps
Eine Blutdruckmessung

© CasanoWa Stutio / stock.adobe.com

Fallstricke in der Praxis

Häufige Fehler in der Hypertonie-Therapie: So geht’s besser!

Ein Mann im Hintergrund nimmt einen Schluck von einem Drink. Im Vordergrund stehen vier Flaschen mit alkoholischen Getränken.

© Axel Bueckert / stock.adobe.com

Analyse des Trinkverhaltens

Wie lebenslanger Alkoholkonsum das Darmkrebsrisiko steigert