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Coronavirus

Immuntherapie könnte helfen

Eine Studie hat ergeben, dass die neuen Coronaviren das Immunsystem leicht austricksen.

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WASHINGTON. Das neue gefährliche Coronavirus kann die Immunabwehr in den Atemwegen des Menschen ähnlich leicht umgehen wie bestimmte Erkältungs- und Sars-Viren.

Zu diesem Schluss kommen internationale Wissenschaftler um ein Team vom Kantonspital in St. Gallen (Schweiz) nach Laborversuchen. Im Online-Journal "mBio®" der Amerikanischen Gesellschaft für Mikrobiologie (ASM) berichten die Wissenschaftler auch, dass Patienten womöglich mit einer Immuntherapie behandelt werden könnten.

Das Virus war erstmals im vergangenen Juni bei einem Mann aus Saudi-Arabien aufgefallen, der an einer schweren Atemwegsinfektion und Nierenversagen starb.

Bislang sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) insgesamt zwölf Krankheitsfälle bekannt geworden, fünf Menschen starben an der Infektion mit dem Coronavirus. Fast alle Patienten waren in Ländern des Nahen und Mittleren Ostens gewesen.

Der Erreger gehört zu derselben Gruppe wie die Sars-Viren (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom). Die Ausbreitung der schweren Lungenkrankheit hatte vor zehn Jahren weltweit für Schrecken gesorgt. (dpa)

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