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Impfstrategie: Pädiater sehen sich missachtet

STUTTGART/KÖLN (ras). Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) kritisiert, dass Ärzte nicht in die Vorbereitung des 2. Nationalen Impfkongresses am 8. und 9. Februar in Stuttgart einbezogen worden sind. Dort soll die nationale Impfstrategie beschlossen werden.

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Verbandschef Dr. Wolfram Hartmann findet die Nichtbeteiligung seiner Berufsgruppe unverständlich, weil Kinderärzte über 90 Prozent aller Impfungen bei Kindern vornehmen.

Auch der Kongress selbst, der an einem Dienstag und Mittwochvormittag stattfindet, werde zumindest von den niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten kaum wahrgenommen werden können, zumal die Einladung erst 14 Tage zuvor erfolgt sei.

Die Nationale Impfstrategie sei nötig. Mindestens 95 Prozent der Bevölkerung sollten einen kompletten Impfschutz haben. Nach Erkenntnissen des BVKJ erhalten aber lediglich 20 bis 40 Prozent der Kinder alle notwendigen Impfungen zum empfohlenen Zeitpunkt.

Besonders wichtig sei ein kompletter Impfschutz für Kinder in Krippen und Kindergärten. Der Verband ist für eine Impfpflicht.

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