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Grippewelle

Influenza-Aktivität in Deutschland steigt weiter

Veröffentlicht:

BERLIN. Die Grippewelle in Deutschland hält bei steigender Influenza-Aktivität an. Dies spiegele sich in einer gleichbleibend hohen Influenza-Positivenrate, einer steigenden Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen und auch in einem weiteren Anstieg der wöchentlichen Influenzameldungen gemäß dem Infektionsschutzgesetz wider, so die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am Robert Koch-Institut in Berlin.

Die AGI beruft sich dabei auf Meldungen aus den Praxen in der 4. Kalenderwoche (KW) 2017. Außerdem sei eine deutliche Zirkulation von Respiratorischen Synzytial-Viren zu verzeichnen, die insbesondere in der Altersgruppe der 0- bis 1-Jährigen zu Arztbesuchen führt. Im Nationalen Referenzzentrum für Influenza (NRZ) wurden in der 4. KW 2017 in 207 (71 Prozent) von 292 Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert.

Von diesen 207 Proben mit Virusnachweis waren 159 Proben (77 Prozent) positiv für Influenzaviren, 37 (18 Prozent) positiv für RS-Viren, 16 positiv für Rhinoviren, acht positiv für Adenoviren und vier positiv für humane Metapneumoviren.

Für die 4. Meldewoche 2017 seien nach Infektionsschutzgesetz bislang 9422 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das RKI übermittelt worden (Datenstand 31. Januar 2017), so die AGI. (mal)

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