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Grippeindex KW 3/2020

Influenza hat an akuten Atemwegserkrankungen weiterhin kaum Anteil

Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) ist in der 4. Kalenderwoche (KW) 2022 im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen.

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Berlin. Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) ist in der 4. Kalenderwoche (KW) 2022 im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen, berichtet das Robert Koch-Institut (RKI). Im ambulanten Bereich sind insgesamt etwa gleich viele Arztbesuche wegen ARE registriert worden wie in der Vorwoche. Die ARE-Aktivität in Deutschland wird zunehmend durch die Omikron-Welle bestimmt. Die Influenza-Aktivität ist dem RKI zufolge in der 4. KW wieder etwas gestiegen.

Im Detail: In der 4. KW wurden in 97 (72 Prozent) der 135 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter 30 Proben (22 Prozent) mit SARS-CoV-2, 23 (17 Prozent) mit Rhinoviren, 21 (16 Prozent) mit humanen Metapneumoviren (hMPV), 19 (14 Prozent) mit humanen saisonalen Coronaviren (hCoV) des Typs OC43, 229E oder NL63, jeweils fünf (vier Prozent) mit Influenza A(H3N2)-Viren beziehungsweise Parainfluenzaviren (PIV) und vier (drei Prozent) mit Respiratorischen Synzytialviren (RSV). Für die 4. Meldewoche (MW) 2022 wurden bislang 268 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das RKI übermittelt (Stand: 1.2.2022). (mmr)

Weitere Informationen unter https://influenza.rki.de

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