Direkt zum Inhaltsbereich

Jodmangel

Info-Broschüre für den Praxisalltag

Veröffentlicht:

FRANKFURT/MAIN. In den letzten 20 Jahren verbesserte sich die Jodversorgung in Deutschland deutlich. Laut WHO hat die Bevölkerung in Deutschland heute überwiegend eine ausreichende Jodzufuhr, wenn auch im unteren wünschenswerten Bereich.

Dieses Ergebnis ist auch der intensiven Aufklärung hierzulande zu verdanken, teilt der Arbeitskreis Jodmangel mit. Um an diesen Erfolg anzuknüpfen und Gesundheitsberufe sowie Beratungskräfte über die Bedeutung und Wirkung von Jod zu informieren, gibt der Arbeitskreis Jodmangel die neue Broschüre "Jodmangel und Jodversorgung in Deutschland" heraus.

Auf 12 Seiten erfahren die Leser in der A4-Broschüre alles Wissenswerte, um im Beratungs- und Praxisalltag gewappnet zu sein. Die Website www.jodmangel.de präsentiert darüber hinaus weitere Broschüren und Plakate für die Patientenaufklärung, die Fachkräfte beziehen können. Alle Materialien sind in begrenzter Stückzahl kostenlos erhältlich.

"Mit der neuen Fachbroschüre geben wir Ärzten, Ernährungsberatern und Hebammen eine Basisinformation an die Hand, die den derzeitigen Versorgungsstand zusammenfasst und den weiteren Handlungsbedarf aufzeigt", wird Professor Dr. Roland Gärtner, Internist und Endokrinologe an der Universität München und Sprecher des Arbeitskreises Jodmangel, in der Mitteilung zitiert.

Jodmangelprophylaxe im Alltag

"Fachkräfte können von diesem aktuellen Stand der Wissenschaft bei der Patientenberatung und im Praxisalltag profitieren, indem sie damit ihr Wissen auffrischen oder erweitern."

In der neuen Broschüre erfahren die Fachkräfte, warum Jod für die Schilddrüse und damit für den gesamten Körper notwendig ist.

Darüber hinaus erklärt der Ratgeber, warum in Deutschland eine ausreichende Jodversorgung nicht per se langfristig gesichert ist und diese Jodversorgungsproblematik deshalb auch künftig sehr ernst genommen werden muss.

Das Kapitel "Mit Jodsalz gegen Jodmangel" zeigt auf, wer von diesem Lebensmittel profitiert. Welche Risikogruppen wie beispielsweise Kinder sowie Schwangere und Stillende besonders auf die ausreichende Jodversorgung achten sollten und wie dies über die Ernährung zu erreichen ist, erfahren die Leser in weiteren Kapiteln.

Am Ende fasst die Broschüre in einem Aktionsplan die wichtigsten Fakten und Handlungsempfehlungen zusammen, die nach heutigem Wissensstand dazu beitragen, eine ausreichende Jodversorgung sicherzustellen. (eb)

Bestellung der Broschüre telefonisch (069 / 2470 6796) oder per E-Mail (ak@jodmangel.de). Download unter www.jodmangel.de.

Mehr zum Thema

Daten aus Deutschland

Übertherapie mit Schilddrüsenhormon L-Thyroxin hält an

Systematische Ursachensuche

Therapierefraktäre Hypothyreose: Was steckt dahinter?

Prävalenz-Vergleich der Kreise

Auffällig hoher Anteil an multimorbiden Menschen in Ostdeutschland

Das könnte Sie auch interessieren
An der Frankfurt School of Finance & Management im Norden der Mainmetropole wird auch in diesem Jahr der Tag der Privatmedizin 2026 ausgerichtet. Die Veranstaltung ist für den 21. November angesetzt. (Archivbild)

© Frankfurt School of Finance & Management

Update

Praxiswissen und Innovation

Privatmedizin: Anregungen für die Praxis in Frankfurt am 21. November

Logo Cardisio

© Cardisio

Cardisio

Cardisiographie mit LVEF-Erkennung

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

© APOGEPHA Arzneimittel GmbH | Generated by AI

Überaktive Blase

Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Dresden

Vitamin-B12-Mangel

Frühzeitig erkennen, gezielt therapieren

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Wörwag Pharma GmbH & Co. KG, Böblingen
 Abb. 1: Anwendung von Ruxolitinib-Creme bei mittelschwerer AD

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1,8]

Ruxolitinib-Creme bei mittelschwerer AD

Topische steroidfreie Behandlungsoption bei atopischer Dermatitis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Incyte Biosciences Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Leitlinien-Update

Welcher Kompressionsstrumpf ist der richtige?

Lesetipps
Farbige Röntgenaufnahme der Lendenwirbelsäule mit einem Kompressionsbruch

© ALAIN POL / Science Photo Library

Risikopatienten identifizieren

Osteoporose: So verhindern Sie die (nächste) Fraktur

Group of people over vintage colors background smiling with hands on chest with closed eyes and grateful gesture on face. Health concept.

© Krakenimages.com / stock.adobe.com

Diskriminierung

Rassismus in der Hausarztpraxis: Warum Hinschauen die Versorgung verbessert