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Internisten setzen auf regenerative Medizin

WIESBADEN (Rö/skh). Die regenerative Medizin könnte der Inneren Medizin bald einen Innovationsschub bringen. Erste Erfolge gibt es bei Inselzelltransfer und Stammzelltherapie.

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Deshalb hat der Kongreßpräsident Professor Werner Seeger die regenerative Medizin zu einem Hauptthema des 112. Internistenkongresses gemacht, der am Samstag in Wiesbaden beginnt.

Bei der regenerativen Medizin geht es heute nicht mehr nur um die Gewebezüchtung im Reagenzglas und die anschließende Transplantation. Ziel ist ferner, im Körper Reparaturprozesse anzuregen, um verloren gegangene Organstrukturen wieder neu aufzubauen. Dies ist heute keine Utopie mehr.

Als Beispiel nannte Seeger bei einer Pressekonferenz in Wiesbaden die Inselzelltransplantation bei Diabetes, die Stammzelltherapie zur Geweberegeneration bei Herzinfarkt und die regenerierende Wirkung von Sildenafil auf Gefäßzellen der Lungenstrombahn bei pulmonaler Hypertonie.

Große Hoffung setzen Internisten auch auf eine individualisierte Therapie. Ein Beispiel dafür wäre: Die Erfassung von Zytokinmustern, die darauf hinweisen, ob ein Polytrauma-Patient sepsisgefährdet ist, ermöglicht eine besser angepaßte Behandlung.

Informationen zum Kongreß gibt es unter www.dgim2006.de

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