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Grippe

Jetzt wird es Zeit für die Impfung

4,1 Millionen grippebedingte Arztbesuche gab es laut AGI in der letzten Influenzasaison. Jetzt ist die Zeit reif, sich impfen zu lassen.

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16.000 Mal mussten in der Saison 2015/2016 Patienten wegen Grippe in ein Krankenhaus eingewiesen werden.

16.000 Mal mussten in der Saison 2015/2016 Patienten wegen Grippe in ein Krankenhaus eingewiesen werden.

© iStock / enzart / Getty Images / Thinkstock

BERLIN. Vor Beginn der Grippe-Saison sollten sich Risikogruppen wie Menschen ab 60, chronisch Kranke und Schwangere gegen die Infektionserkrankung impfen lassen, erinnern das Robert Koch-Institut, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in einer gemeinsamen Mitteilung.

14 Millionen Impfdosen seien bereits freigegeben, teilte das PEI mit. Empfohlen wird die Impfung auch Menschen, die in Medizin und Pflege arbeiten. Als optimaler Impfzeitpunkt gelten Oktober und November. Bis ein ausreichender Schutz aufgebaut ist, dauert es bis zu 14 Tage.

16 000 grippebedingte Krankenhauseinweisungen

In der Influenza-Saison 2015/ 2016 gab es geschätzte 4,1 Millionen grippebedingte Arztbesuche und rund 16 000 grippebedingte Krankenhauseinweisungen. Diese im neuen Saisonbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) veröffentlichten Werte sind deutlich höher als in der milden Saison 2013/2014, aber geringer als in der starken Saison 2014/2015, heißt es in der Mitteilung.

Die Impfquoten seien nach wie vor unzureichend, wie eine im Epidemiologischen Bulletin Anfang 2016 veröffentlichte Auswertung zeigt. Bei Senioren lag die Impfquote im Winter 2014/2015 demnach bei 36,7 Prozent, das ist der niedrigste Stand seit der Saison 2008/2009.

"Die Impfstoffe für die neue Saison 2016/2017 unterscheiden sich in zwei der drei Komponenten gegenüber denen der vorangegangenen Saison", erläutert Klaus Cichutek, Präsident des PEI in der Mitteilung. Angepasst wurden nach der WHO-Empfehlung die A(H3N2)-Komponente und die B-Komponente in den klassischen trivalenten-Impfstoffen.

Es sind auch zwei tetravalente Impfstoffe mit jeweils zwei B-Stämmen zugelassen. Bei ihnen wurde der A(H3N2)-Stamm ausgetauscht. Der bei den trivalenten Impfstoffen eingewechselte B-Stamm war bereits in der letzten Saison enthalten. (dpa/eb)

Übersicht der Influenzaimpfstoffe unter: www.pei.de/influenza-impfstoffe.

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