Direkt zum Inhaltsbereich

Kaktus-Extrakt zähmt Kater

SAN FRANCISCO (ikr). Einem starken Kater nach exzessivem Alkoholgenuß läßt sich vorbeugen, wenn vor dem Trinken ein Kaktus-Extrakt eingenommen wird. Offenbar wird dadurch die Produktion von Entzündungsmediatoren gehemmt.

Veröffentlicht:

In einer Studie erhielten 55 junge, gesunde Freiwillige fünf Stunden vor Alkoholgenuß entweder eine Kapsel eines Extraktes aus Opuntia ficus indica oder Placebo (Arch Intern Med 164, 2004, 1334). Danach konsumierten sie bis zu 1,75 g/kg/KG Alkohol (5 bis 10 Drinks).

Jeder konsumierte so viel, wie er aufgrund seiner Erfahrungen mit Alkohol benötigte, um einen Kater zu bekommen. Am Morgen danach wurden Blut- und Urinproben entnommen. Nach zwei Wochen wurde der Test wiederholt, jedoch wurden Verum und Placebo vertauscht.

Probanden, die den Kaktus-Extrakt erhalten hatten, hatten wesentlich schwächere Kater-Symptome. Je ausgeprägter der Kater war, desto höher war der CRP-Spiegel als Zeichen der entzündlichen Aktivität. Und: Mit Placebo waren die CRP-Spiegel um 40 Prozent höher als mit dem Extrakt.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Neurologin gibt Tipps

So gehen Sie bei Schwindel richtig vor

Randomisierte Studie aus Brasilien

Long-COVID: Fluvoxamin mit Besserung von Fatigue assoziiert

Das könnte Sie auch interessieren
Geldschein, teilweise bedeckt von Stethoskop

© photocrew / stock.adobe.com

Kostenstrukturanalyse

Privatanteil an den Einnahmen geht leicht zurück

Logo VasioCore

© InMediq

inmediQ

VasioCore: Patientenspezifischer Cardiovascular Twin

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Logo Cardisio

© Lilly

Lilly

Adipositassprechstunde systematisch umsetzen

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Vom Warnsignal zur RNAi-Therapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alnylam Germany GmbH, München
HFpEF: Diagnostik, Therapie und Monitoring für die tägliche Praxis

© Rasi / stock.adobe.com

Chronische Herzinsuffizienz

HFpEF: Diagnostik, Therapie und Monitoring für die tägliche Praxis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

© APOGEPHA Arzneimittel GmbH | Generated by AI

Überaktive Blase

Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Dresden
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

„Rettungskiste“ für die Praxis

Chronische Schmerzen: 5 Tipps fürs Patientengespräch

Spurenelemente

Zink und Testosteron: Wann ist eine Substitution sinnvoll?

Lesetipps
5 verschiedene ältere Menschen.

© [M] l.o. © kegfire / stock.adobe.com | l.u. © alexandre zveiger / stock.adobe.com | © m.o. © ramvseb / stock.adobe.com | m.u. © Anton / stock.adobe.com | r. © Africa Studio / stock.adobe.com

5 Beispiele aus der Praxis

Vorhofflimmern: Bei wem muss vor einer Operation die Antikoagulation pausiert werden?