Vorsorge

Kinder- und Jugendärzte beraten Eltern beim UV-Schutz

Veröffentlicht:

BONN. Ab sofort werden Eltern im Rahmen der U5-Vorsorgeuntersuchung vom Kinder- und Jugendarzt auch über UV-Strahlung und -Schutz informiert. Dies sieht die überarbeitete Neufassung der Kinder-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses vor, teilt die Deutsche Krebshilfe mit. Die U5 erfolgt bei sechs Monate alten Säuglingen.

"Gemeinsam mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) begrüßen wir dieses neue Beratungsangebot zur Prävention von Hautkrebs",wird Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe in der Mitteilung zitiert.

"Die in der Kindheit und Jugend erworbenen UV-Schäden der Haut sind maßgeblich für das spätere Entstehen von Hautkrebs verantwortlich", erinnert Professor Eckhard Breitbart, Vorsitzender der ADP. Die UV-empfindlichen Stammzellen liegen bei Kindern sehr viel dichter unter der Hautoberfläche und sind somit UV-Strahlen stärker ausgesetzt, so Breitbart. Zudem tritt das "Alarmsignal" Sonnenbrand bei Kindern später auf als bei Erwachsenen.

Um die Beratung zu unterstützen stellt die Deutsche Krebshilfe Praxen für Kinder- und Jugendmedizin und Eltern kostenlos das Präventionsfaltblatt "Clever in Sonne und Schatten" sowie eine UV-Checkliste bereit. (eb)

Bestellung des Präventionsfaltblatts und der UV- Checkliste bei der Deutschen Krebshilfe, Buschstr. 32, 53113 Bonn oder unter www.krebshilfe.de

Mehr zum Thema

WONCA-Kongress

Vermehrte Telemedizin in Europa bringt Vorteile

Hereditäres Angioödem

Wie HAE in den Griff zu kriegen ist

Das könnte Sie auch interessieren
Laser- und Strahlentherapie: Mit Dexpanthenol nachbehandeln

© Bayer Vital GmbH

DDG-Tagung 2021

Laser- und Strahlentherapie: Mit Dexpanthenol nachbehandeln

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Dexpanthenol kompensiert den MMP3-Knockdown-Effekt

© Dr. Sebastian Huth / privat

ADF-Jahrestagung

Dexpanthenol kompensiert den MMP3-Knockdown-Effekt

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Bessere Wundheilung unter Dexpanthenol-haltigen Topika

© Mark Kostich / iStockphoto

Radiodermatitis

Bessere Wundheilung unter Dexpanthenol-haltigen Topika

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Probeentnahme für einen Corona-Test: In den USA sind im ersten Jahr der Coronaimpfung knapp 14 Prozent der komplett geimpften Krebskranken an COVID erkrankt, aber nur 5 Prozent der geimpften Patienten ohne Krebs. (Symbolbild mit Fotomodellen)

© Pekic / Getty Images / iStock

Viele Durchbruchsinfektionen

COVID-19 bleibt auch für geimpfte Krebspatienten gefährlich

VTE-Inzidenz bei Krebs in den letzten 20 Jahren verdreifacht

© LEO Pharma GmbH

Publikation

VTE-Inzidenz bei Krebs in den letzten 20 Jahren verdreifacht

Anzeige | LEO Pharma GmbH
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Blutdruckkontrolle zu Hause. Wie weit ist den bei Frauen so gemessenen systolischen Werten wirklich zu trauen?

© Nobilior / stock.adobe.com

Kanadische Studie

Die Crux mit dem Blutdruck von Frauen

Wirklich innovative Ideen haben es beim Innovationsfonds offenbar nicht so leicht.

© Looker_Studio / stock.adobe.com

Innovationsfonds des G-BA

Innovationen im Gesundheitswesen? Engagement lohnt sich wohl nicht

Das Aufbewahren und Zwischenlagern von Impfstoff im Praxiskühlschrank ist eigentlich Routine für Praxen. Dass nun das  Bundessozialgericht in der Frage, ob Ärzte dafür haften müssen, wenn wegen eines Kühlschrankdefekts teurer Impfstoff unbrauchbar wird, einen Regress in fünfstelliger Höhe bestätigt hat, lässt viele Ärztinnen und Ärzte  jedoch ratlos und verärgert zurück.

© Sina Schuldt / picture alliance/dpa

Impfstoff-Verfall

Pädiater üben scharfe Kritik an Kühlschrank-Urteil