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Klosterfrau-Preise gehen an zwei Asthma-Forscher

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BERLIN (sec). Für seine Forschungen zum genetischen Risikoprofil bei Asthma ist der niederländische Pneumologe Dr. Gerard H. Koppelman bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädi-atrische Pneumologie in Berlin mit dem "Klosterfrau Forschungspreis" geehrt worden.

Mit modernen Analyseverfahren ist es dem Forscher von der Universität Groningen gelungen, zwei Gene zu identifizieren, die eng mit der Entstehung von Asthma assoziiert sind, teilt das Unternehmen Klosterfrau mit. Die beiden Gene sind PCDH1 (Protocadherin-1) und PLAUR (Plasma-Urokinase-Plasminogen Aktivator Rezeptor). PCDH1 sei in epitheliale Reparaturmechanismen involviert; Mutationen gehen mit bronchialer Hyperreagibilität und Asthma einher. PLAUR könne in das Remodelling der Atemwege bei Asthma involviert sein. Der Preis mit dem offiziellen Namen "International Klosterfrau Research Award for Childhood Asthma 2010" ist mit 30 000 Euro dotiert.

Geehrt wurde in Berlin auch Dr. Sanja Stanojevic mit dem "International Klosterfrau Research Grant for Childhood Asthma 2010". Die Forscherin aus London habe eine Referenzskala zur Auswertung spirometrischer Daten entwickelt, die kontinuierlich von Kleinkindern bis zu alten Menschen angewandt werden kann, so der Hersteller. Das Risiko einer Missinterpretation werde so deutlich reduziert. Der Preis ist mit 20 000 Euro dotiert.

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