Rheuma

Lupus-Patienten können auf neue Therapie hoffen

Veröffentlicht: 06.12.2007, 05:00 Uhr

BOSTON (hub). Das Immunsuppressivum Mycophenolat-Mofetil (MMF) senkt die Zahl von Krankheitsschüben bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE). Das hat eine retrospektive Studie ergeben, die beim Kongress der American College of Rheumatology (ARC) vorgestellt wurde (Pres Nr F90).

Daten von 88 SLE-Patienten wurden ausgewertet - und zwar aus dem Zeitraum 13 Monate vor und 13 Monate nach Start der MMF-Therapie. Im den 13 Monaten vor der Therapie kam es zu insgesamt 155 Lupus-Schüben, in den 13 Monaten nach Beginn der MMF-Therapie zu 99. Bei der Zahl schwerer Schübe war der Effekt noch deutlicher: Vor Therapiestart gab es insgesamt 98 schwere Schübe, danach nur noch 54.

MMF (CellCept®) ist bei SLE in Deutschland nicht zugelassen, wird aber off-label genutzt. Die EU-Zulassung bei Lupus-Nephritis wird 2008 erwartet.

Mehr zum Thema
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Herzinfarkt-Symptome im Alter öfter atypisch

Grund für späten Notruf?

Herzinfarkt-Symptome im Alter öfter atypisch

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden