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Machen Sie Ihre Patienten jetzt auf Chancen der Darmkrebs-Vorsorge aufmerksam!

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NEU-ISENBURG (ars). Machen Sie mit: Hängen Sie im Wartezimmer das Plakat auf, das heute der "Ärzte Zeitung" beiliegt! Das Plakat, in Kooperation mit der Felix Burda Stiftung erstellt, motiviert Ihre Patienten zur Darmkrebs-Vorsorge. Und sprechen Sie das Thema an! Argumente bieten Ihnen die Patienten-Infos, die Sie herunterladen können. Und für Sie selbst gibt's Hintergrund-Wissen.

Der Darmkrebsmonat März ist die beste Gelegenheit, den Bürgern nahezubringen: Werden Tumore früh erkannt, ist Heilung möglich. Und: Über die Koloskopie etwa lassen sich mindestens zwei Drittel der Kolonkarzinome verhindern. Als Einstieg ins Screening ist der 50. Geburtstag festgelegt.

Von da an bis zum 54. Lebensjahr bezahlen die Kassen jährlich Stuhltests, danach zwei Koloskopien im Abstand von zehn Jahren. Den Nutzen der Vorsorge-Koloskopien bestätigt eine Praxisstudie aus Herne: Wird ein Tumor gefunden, ohne dass schon Beschwerden vorliegen, ist die Prognose wesentlich besser, als wenn bereits begründeter Verdacht besteht.

Es bestehe ein Trend zu verstärkter Teilnahme an der präventiven Koloskopie, teilt die Kassenärztliche Bundesvereinigung mit. Nach kürzlich veröffentlichten Daten haben 2,3 Millionen Versicherte von 2003 bis 2006 das Angebot der Krankenkassen wahrgenommen. Bei jedem Dritten diagnostizierten die Ärzte Polypen oder Adenome, bei einem Prozent ein Kolon- oder Rektumkarzinom.

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