Medulloblastom bei Kindern sehr variantenreich

BASEL (ple). Das Medulloblastom bei Kindern ist variantenreicher als bisher vermutet. Den Ergebnissen moderner Sequenzierungen zufolge gibt es mindestens vier verschiedene Subtypen des Tumors bei Kindern.

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Darauf macht die Arbeitsgruppe um Dr. Stephan M. Pfister vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg aufmerksam.

Wie sie in Basel berichtete, enthält fast jeder Tumor seine eigenen "privaten" somatischen Mutationen, wobei nur wenige Gene mit einer Frequenz unter zehn Prozent betroffen sind.

Personalisierte Medizin

Die Daten könnten nach Ansicht der Forscher dabei helfen, das Erkrankungsrisiko besser als bisher abzuschätzen.

Möglicherweise profitierten nur wenige erkrankte Kinder von einem bestimmten Medikament, so dass künftig tatsächlich eine Therapie im Sinne der personalisierten Medizin erforderlich sei.

Vor kurzem entdeckten die Forscher, dass sich das Medulloblastom bei Kindern von dem Erwachsener tumorbiologisch deutlich unterscheidet (JCO 2011; online 31. Mai).

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