Mehr Gelbfieber in Südamerika

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DÜSSELDORF (Rö). Reisende nach Argentinien, Brasilien und Paraguay sollten sich über das Risiko, an Gelbfieber zu erkranken, informieren und gegebenenfalls vorsorglich impfen lassen, empfiehlt das Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf. Aus Brasilien wurden 2008 bereits 13 Todesfälle gemeldet. In Paraguay sind seit über 30 Jahren erstmals wieder Gelbfiebererkrankungen aufgetreten. In Argentinien besteht der Verdacht, dass das Virus im Pinalito-Reservat bei San Pedro im Norden der Provinz Misiones verbreitet ist.

In Brasilien kommt das Gelbfiebervirus in weiten Landesteilen vor, auch in touristisch attraktiven Regionen wie dem Iguazù-Nationalpark an dem Länderdreieck Brasilien, Argentinien, Paraguay. 100 Kilometer von dem Nationalpark entfernt wurden erstmals in Argentinien 14 unter Gelbfieber-Verdacht verendete Affen gefunden. Die Gelbfiebererkrankungen in Paraguay traten 220 Kilometer nordwestlich auf.

Informationen des Zentrums unter: www.crm.de

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