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Kommentar

Mehr Mut zu Sport nach Krebs!

Ingrid KreutzVon Ingrid Kreutz Veröffentlicht:

Nach Jahrzehnten der körperlichen Schonung von Krebspatienten gilt inzwischen als belegt: Sport bessert nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit von Krebspatienten, sondern verringert auch die unerwünschten Wirkungen der Therapie wie Fatigue und steigert die Lebensqualität. Frauen mit Brustkrebs kann sogar zu wohl dosiertem Krafttraining geraten werden. Denn Betroffene müssen entgegen den Befürchtungen einer aktuellen Studie zufolge nicht mit einem erhöhten Risiko für ein Armlymphödem rechnen. Kraftsport bietet offenbar sogar einen gewissen Schutz vor dieser Komplikation.

Höchste Zeit also, dass Fachärzte und Hausärzte Patientinnen, die wegen Brustkrebs behandelt wurden, stärker zu ermuntern, Sport zu treiben und auch vor Krafttraining nicht zurückzuschrecken. Frauen mit Mamma-Ca neigen immer noch teilweise zu übertriebener Vorsicht in puncto körperliche Aktivität sowie zur Überinterpretation von Empfehlungen zum Schutz vor einem Lymphödem wie der Verzicht auf das Heben schwerer Gegenstände mit dem betroffenen Arm.Hier ist eine Chance für Ärzte, zu mehr Lebensqualität beizutragen.

Lesen Sie dazu auch: Krafttraining nach Brustkrebs kein Problem

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