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Nach „Idai“

Mehr und mehr Cholera-Fälle in Mosambik

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BEIRA. Nach dem verheerenden Zyklon „Idai“ steigt die Zahl der Cholera-Erkrankungen in Mosambik schnell an. Sie hat sich seit Donnerstag von 139 auf nun 271 bestätigte Fälle fast verdoppelt. Das sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Mosambik der dpa am Samstag.

 Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bereits 900.000 Cholera-Impfungen in das Katastrophengebiet gelieferet und hilft beim Aufbau von Behandlungszentren.

Präsident Filipe Nyusi erklärte bei einem Besuch in der stark vom Sturm verwüsteten Stadt Beira, dass die Einsätze zur Rettung von Menschen aus den überschwemmten Gebieten nun beendet würden. Jetzt sei es die Priorität der Helfer, die Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen und den Weg für den Wiederaufbau zu bereiten.

Rund drei Millionen Menschen betroffen

Am 15. März hatte „Idai“ weite Teile von Mosambik, Malawi und Simbabwe verwüstet und mit starkem Regen vor allem in Mosambik weite Landstriche unter Wasser gesetzt. Rund 700 Menschen sind nach Regierungsangaben ums Leben gekommen – die tatsächliche Zahl dürfte Helfern zufolge jedoch deutlich höher liegen.

Rund drei Millionen Menschen in den drei Ländern sind nach UN-Schätzungen betroffen. Allein in Mosambik wurden 91.000 Häuser teils zerstört. Bis zu 500.000 Menschen sollen Schätzungen zufolge obdachlos geworden sein. (dpa)

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