Forschung

Meningoenzephalitis-Diagnose über Biomarker im Liquor

Veröffentlicht: 29.03.2018, 16:43 Uhr

HANNOVER. Eine schnellere Diagnose bei Meningoenzephalitis hoffen Forscher des TWINCORE Zentrums für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung in Hannover zu ermöglichen. Sie konnten belegen, dass Infektionen mit dem Varizella zoster Virus von fast 90 charakteristischen Stoffwechselprodukten im Hirnwasser begleitet werden (J Neuroinflammation 2018; 15:20).

Bei harmloseren Infektionen wie Enteroviren sei dies nicht der Fall. Die Forscher hätten Proben von Patienten bearbeitet, bei denen sich das Varizella zoster Virus reaktiviert hatte und bemerkt, dass das Nervenwasser charakteristisch verändert sei und sich mit steigendem Schweregrad der Infektion weiter verändere, heißt es in einer Mitteilung des Zentrums. (mmr)

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