Osteoporose

Nach Hüftbruch doppeltes Risiko für Folgefraktur

Veröffentlicht:

ODENSE (ikr). Nach einer Hüftfraktur ist das Risiko für Folgefrakturen langfristig doppelt so hoch wie bei der Allgemeinbevölkerung.

Und die Sterberate ist nach dem zweiten Bruch stark erhöht. Angesichts ihrer Daten appellieren dänische Forscher an Kollegen, die Frakturprophylaxe noch konsequenter umzusetzen als bisher. Knapp 170 000 Patienten mit Hüftfraktur in den Jahren 1977 bis 2001 wurden im Mittel 3,8 Jahre nachbeobachtet. Die Rate der Patienten mit weiteren Brüchen wurde ermittelt (J Bone Miner Res 24, 2009, 1299). Die Teilnehmer waren im Schnitt 77 Jahre alt.

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Die Coronakrise hat den Pflegekräften an der Charité zugesetzt. Um sie zu unterstützen, gehören inzwischen zehn Psychologen zum Team. Sorgen können dadurch unkompliziert in den Pausen angesprochen werden.

© Alexander Raths / stock.adobe.com

Supervision an der Kaffeetasse

Wie die Charité ihren COVID-Kräften Beistand leistet

Pandemiebedingt sind in den ersten neun Monaten die Arzthonorare bei den 102 Kassen nur um knapp 1,8 Prozent gestiegen. GKV-weit nahmen die Leistungsausgaben inklusive Verwaltungskosten um rund 4,8 Prozent zu.

© Stockfotos-MG / stock.adobe.com

Kassenfinanzen

Kassen bunkern noch 13,6 Milliarden Euro