Prävention

Nach Rotavirus-Impfung ist die Diabetesrate verringert

Australische Forscher hatten Anfang des Jahres berichtet, dass nach Einführung des Rotavirus-Impfstoffs die Rate von Typ-1-Diabetes um 14 Prozent zurückgegangen ist.

Veröffentlicht: 03.12.2019, 17:09 Uhr

Ann Arbor. Forscher um Professor Mary A. M. Rogers von der University of Michigan in den USA bestätigen nun dieses Phänomen (Sci Rep. 2019; 9: 7727). Sie haben in einer Kohortenstudie Daten von fast 1,5 Millionen Säuglingen analysiert. Binnen im Median 3,5 Jahren waren 439 an Typ-1-Diabetes erkrankt. Bei komplett Geimpften ergab sich im Vergleich zu Ungeimpften eine um 33 Prozent geringere Rate.

Die Impfung mit der pentavalenten Vakzine war sogar mit einer um 37 Prozent geringeren Rate verbunden. Bei unvollständiger Impfung ergab sich keine Assoziation. Rotavirus-Impfungen könnten vielleicht zur Prävention von Typ-1-Diabetes beitragen, so die Forscher. (cj / eis)

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