Neue Variante der Lungenfibrose endet rasch tödlich

MEXICO (ple). In der Gruppe der Patienten mit idiopathischer pulmonaler Fibrose gibt es offenbar manche, die eine bisher unbekannte Variante der Erkrankung haben. Diese Fibroseform weist eine rasche Progression auf.

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Die Fibrose-Variante haben mexikanische Kollegen in einer Studie mit mehr als 100 Patienten entdeckt. Bei 26 Patienten wurde die Diagnose bereits sechs Monate nach Beginn der Symptome gestellt, etwa Husten, Müdigkeit und Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit.

Bei 88 anderen Patienten waren die ersten Symptome vor mehr als 24 Monate aufgetreten. Wie die Kollegen berichten, unterscheiden sich die Patienten etwa bei bestimmten genetischen Markern, zum Beispiel im Gen für das Enzym MMP-9 (PLoS ONE 5, 2007, e482).

Das Enzym kommt in der Bronchoalveolar-Lavage bei rasch fortschreitender Fibrose vermehrt vor. Im Schnitt lebten Patienten dieser Gruppe nur noch etwa 70 Monate. Zu diesem Zeitpunkt lebten aber noch ungefähr 75 Prozent der Patienten in der Vergleichsgruppe.

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