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Neues IV-Modell für COPD-Patienten in NRW

KÖLN (iss). Mit einer engmaschigen Zusammenarbeit wollen niedergelassene Pneumologen, Hausärzte und ein Krankenhaus im Rheinisch-Bergischen die Versorgung von Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenkrankheit (COPD) verbessern.

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Ziele des integrierten Versorgungsmodells, das am 1. April angelaufen ist, sind die frühere Identifizierung der Patienten, die Senkung stationärer Notfallaufnahmen bei Exazerbationen, die Förderung des Rauchverzichts und eine höhere Teilnahmerate an Patientenschulungen.

Partner des Vertrags nach Paragraf 140a Sozialgesetzbuch V sind zwölf niedergelassene Pneumologen aus Solingen, Remscheid, Langenfeld, Leverkusen und Düsseldorf-Süd, das Krankenhaus Bethanien in Solingen-Aufderhöhe und die Barmer GEK. Sie versorgen die COPD-Patienten nach klar definierten Behandlungspfaden.

Die Hausärzte werden über Kooperationsvereinbarungen eingebunden. "Der Kontakt läuft über die Qualitätszirkel der Pneumologen", sagt Karsten Menn von der Barmer GEK Nordrhein. "Ohne die Hausärzte geht es nicht."

Ihre Aufgabe wird es sein, die Risiko-Patienten zu identifizieren, sie über den "COPD Assessment Test" aufzuklären und die Testergebnisse auszuwerten. Dafür erhalten die Hausärzte eine Vergütung von 25 Euro.

Bei einem entsprechenden Testergebnis überweist der Hausarzt den Patienten zum Pneumologen. Er schreibt ihn nach bestätigter Diagnose in den Integrationsvertrag ein.

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