Versorgung Frühgeborener

Nordrhein-Westfalen fördert 18 Humanmilchbanken

In Nordrhein-Westfalen fließen in diesem Jahr rund 660.000 Euro an Kliniken, die Humanmilchbanken für die Versorgung von Frühgeborenen aufbauen oder weiterentwickeln.

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Düsseldorf. Das Land Nordrhein-Westfalen setzt auf die Förderung von Humanmilchbanken, um die Versorgung von Frühgeborenen zu verbessern. Finanzielle Zuwendungen erhalten sowohl Perinatalzentren, die solche Angebote aufbauen, als auch solche, die bestehende Humanmilchbanken weiterentwickeln.

Für die Gesundheit und Entwicklung sehr kleiner Frühgeborener komme es auf eine optimale medizinische Versorgung an, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) anlässlich des Weltfrühgeborenentages am 17. November. „Dazu gehört auch, dass sie mit Humanmilch ernährt werden können.“

Acht Perinatalzentren der Versorgungsstufe 1 erhalten in diesem Jahr 60.000 Euro, um mit dem Ausbau einer Bank zu beginnen. An zehn Kliniken überweist das Ministerium 30.000 Euro für die Weiterentwicklung ihrer Angebote. Damit fließen insgesamt rund 660.000 Euro. In den Zentren der Stufe 1 werden Frühgeborene mit einen Geburtsgewicht von unter 1.250 Gramm versorgt oder Säuglinge, die nach weniger als 29 Wochen Schwangerschaft zur Welt kommen.

Die finanzielle Förderung zeigt offenbar Wirkung. Im Mai 2024, als das Ministerium die Förderung angekündigt hatte, hatten erst sechs der rund 40 Perinatalzentren in NRW eine Humanmilchbank, künftig werden es 18 sein. (iss)

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