WIRKSTOFFE IN DER HOMÖOPATHIE

Nux vomica, Brechnuss

Veröffentlicht:

Die Brechnuss (Strychnos nux vomica) gehört zu den Logniengewächse. Der kleinwüchsige Baum stammt ursprünglich aus Australien und Südostasien. Der Name Brechnuss ist irreführend und beruht vermutlich auf einer Verwechslung: Der Samen oder andere Teile der Pflanze verursachen keinen Brechreiz. Die Pflanze ist giftig. Der Samen etwa enthält etwa 1,5 Prozent Strychnin.

Leitsymptome:

Typische Zivilisationssymptome wie Verdauungsstörungen durch Stress, sitzende Tätigkeit, übermäßiger Konsum von Kaffee, Alkohol, Süßem. Schlimmer morgens, bei Kälte, Druck durch Kleider. Besser durch heiße Getränke, Seitenlage

  • Bitterer Geschmack im Mund, Schluckauf, Druckgefühl im Magen
  • Überempfindlichkeit gegen starke Gerüche
  • Schmerzen im Bauch, die wie wund beschrieben werden
  • Obstipation, Stuhldrang, oft erfolglos. Nach Stuhlgang Linderung
  • Darmkneifen, stechender Schmerz in der Lebergegend
  • unwillkürlicher Harnabgang beim Husten, Lachen oder Niesen
  • Gefühl des Herzklopfens beim Mittagsschlaf
  • Steifer Hals, Schmerzen vor allem über der rechten Schulter, Berührung verschlimmert die Schmerzen. Lumbago. Wadenkrämpfe. Arme schlafen ein
  • Schlafstörungen mit zu frühem Aufwachen und Albträumen

Bewährt bei:

Nux vomica ist ein großes homöopathisches Mittel. Es wird als Mittel für jeden Tag, für typische Zivilisationsstörungen beschrieben. Es eignet sich etwa bei akutem, stressbedingen Reizmagen oder Magen- und Darmproblemen nach viel Kaffee, Nikotin oder Alkohol sowie bei Darmkrämpfen, Übelkeit, Sodbrennen und Meteorismus. (gwa)

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