Direkt zum Inhaltsbereich

Orthokin bessert Knie-Arthrose

DÜSSELDORF (ars). Patienten mit Knie-Arthrose profitieren einer Studie zufolge von einer Orthokin-Therapie. Gelenkfunktion und Lebensqualität waren bei ihnen nach zwei Jahren besser als bei Teilnehmern, die Hyaluronsäure oder Placebo bekamen.

Veröffentlicht:

Die insgesamt 310 Patienten hatten im Womac-Test, einem Fragebogen zu Gelenkfunktion und Lebensqualität, zu Beginn einen Wert von durchschnittlich 124. Zwei Jahre später war er bei allen gesunken, wie die Stiftung Molekulare Medizin mitteilt. Am deutlichsten war die Besserung in der Orthokin-Gruppe, die einen Wert von 58 erreichte.

Mit Hyaluronsäure lag er immerhin noch bei 88, mit Placebo bei 84. Die Schmerzintensität betrug auf der visuellen Analogskala (höchste Punktezahl 100) anfangs durchschnittlich 70.

Nach zwei Jahren lagen die Werte in der Orthokin-Gruppe bei 30, mit Hyaluronsäure bei 39, mit Placebo bei 37. Bei der Orthokin-Therapie werden entzündungshemmende Proteine wie der Interleukin-1-Rezeptorantagonist aus dem Blut gewonnen und in das erkrankte Gelenk gespritzt (Osteoarthritis and Cartilage online)

Ihr Newsletter zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Rheumatoide Arthritis – auch auf die Lunge achten

© Springer Medizin Verlag

Rheumatoide Arthritis – auch auf die Lunge achten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: medac GmbH, Wedel
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Primäre und sekundäre Formen

Immundefekte erkennen: So klappt’s in der Praxis

Lesetipps
Seltene Erkrankungen haben ihren Namen nicht umsonst. Zählt man sie jedoch alle zusammen, so sind es etwa 8.000 Erkrankungen mit rund 4 Millionen Betroffenen in Deutschland.

© Orawan / stock.adobe.com

Oft langer Weg bis zur Diagnose

Wie Sie Patienten mit seltenen Erkrankungen früher erkennen

Eine Frau sitzt im bett und hustet.

© Sonja Monstein / stock.adobe.com

Fehlerhaftes Immunsystem

So unterscheiden sich primäre und sekundäre Immundefekte