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Prävention muß weiter verbessert werden

TORONTO (Rö). Die Therapie gegen HIV hat in den vergangenen zehn Jahren große Fortschritte gemacht. Eine Heilung ist jedoch weiter nicht in Sicht. Und ein Impfstoff auch nicht. Die Verbesserung der Prävention war daher zentrales Thema des Weltaidskongresses in Toronto, der am Freitag zu Ende gegangen ist.

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Anders als in Deutschland, wo die Prävention von HIV-Infektionen seit 25 Jahren erfolgreich ist, gibt es dabei in vielen Ländern großen Nachholbedarf.

Grundlage der Prävention bleibt ausreichendes Wissen über HIV und Aids. Daran hapert es: So wissen mehr als 50 Prozent aller Jugendlichen weltweit nichts über HIV und Aids, belegen viele Daten, die in Toronto vorgestellt wurden.

Weltweit sind über die Hälfte aller HIV-Infizierten weiblich. Vielversprechend für Frauen sind nach Meinung der "Global Prevention Working Group" neue Präventionsstrategien, die derzeit geprüft werden: Mikrobizide sollen in der Vagina vor einer HIV-Infektion schützen, und ein Diaphragma soll den Gebärmutterhals vor einer Infektion schützen.

Bei neuen Strategien der Chemoprophylaxe wird jetzt geprüft, ob die Einnahme eines antiviralen Medikamentes vor der Infektion schützen kann und ob die Behandlung gegen eine Herpes-Infektion sinnvoll ist, die oft einer Infektion mit HIV den Weg bahnt.

Zur Therapie Infizierter setzen Forscher Hoffnung auf Wirkstoffe einer neuen antiviralen Klasse, die Integrasehemmer. Sie verhindern die Integration der in DNS umgeschriebenen genetischen Virusinformation ins Genom.

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