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Radfahren

Pulsgesteuertes E-Bike schützt vor Überanstrengung

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ERLANGEN. Radfahren ohne rasenden Puls und Überanstrengung - das verspricht ein von Erlanger Forschern mitentwickeltes pulsgesteuertes Elektrofahrrad.

Dabei regelt ein Pulsmesser die Leistung des zugeschalteten Elektromotors, teilte die Uni Erlangen bei der Vorstellung des neuen E-Bikes mit. Ob auf flacher Strecke oder bei Steigungen - je nach Pulsschlag unterstützt der Motor dabei den Radfahrer stärker oder schwächer.

Der Radfahrer trägt einen Brustgut, der die Pulsfrequenz misst und an den Elektromotor weitermeldet. Wissenschaftler des Instituts für Sportwissenschaften hatten das von einem E-Bike-Hersteller entwickelte System verbessert.

Gedacht ist die Pulssteuerung vor allem für ältere Menschen und ungeübte Radfahrer. Sie können ihren vom Arzt empfohlenen Soll-Puls eingeben und brauchen sich danach nicht mehr um die unterstützende Leistung des eingebauten Elektromotors kümmern, erklärten die Forscher: "Das neue System kann so vor Überanstrengung schützen, damit ein individuelles Bewegungstraining sicher absolviert werden kann."

Der Hersteller wolle damit demnächst die Serienproduktion starten. (dpa)

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