Rauchen gehört zur Kunstfreiheit

Veröffentlicht:

Der Deutsche Bühnenverein wehrt sich gegen ein mögliches generelles Rauchverbot in Theatern. "In vielen Dramen ist das Rauchen Bestandteil der Regieanweisung des Autors", teilte der Verband gestern in Köln mit.

Dies gelte etwa für Henrik Ibsens "Nora" oder die Anton-Tschechow-Stücke "Onkel Wanja" und "Die Möwe" sowie für Roland Schimmelpfennigs "Ambrosia".

Es könne nicht gesetzlich vorgeschrieben werden, daß ein Werk - das möglicherweise auch urheberrechtlich geschützt sei - für eine Aufführung verändert werden müsse. "Die Kunstfreiheit gebietet für das Rauchen auf der Bühne gesetzliche Sonderregelungen", betonte der Direktor des Bühnenvereins, Rolf Bolwin. (ddp.vwd)

Mehr zum Thema

Zigaretten

KKH: Starke regionale Unterschiede bei Tabakabhängigen

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Ersatzkassen-Modell geht in Praxistest

Startschuss für das Konzept Regionales Gesundheitszentrum

Lesetipps
Viele Menschen sind adipös. Die Kombination aus Intervallfasten plus Protein-Pacing kann anscheinend neben einer Gewichtsabnahme auch zu einem gesünderen Mikrobiom verhelfen.

© Aunging / stock.adobe.com

Verändertes Mikrobiom

Intervallfasten plus Protein-Pacing lassen die Pfunde purzeln