Rauchverbot senkt Infarktrate auch in England

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NEU-ISENBURG (eis). Auch in England ging nach Einführung von Rauchverboten die Zahl der Herzinfarkte zurück. Die Reduktion von 2,4 Prozent ist allerdings geringer als in anderen Ländern, wie eine retrospektive Analyse von Daten aus Kliniken ergeben hat.

Insgesamt wurden in allen englischen Kliniken im Jahr nach Einführung des Rauchverbots 1200 Patienten weniger wegen Herzinfarkten aufgenommen als in den Jahren davor (BMJ 2010; 340: c2161). Analysiert wurden Daten aus den fünf Jahren vor Einführung des Verbots am 1. Juli 2007 sowie aus den 15 Monaten danach. Die Forscher errechneten, dass der Rückgang an Infarkten dem National Health Service Ausgaben von 8,4 Millionen Pfund (etwa 10,1 Millionen Euro) erspart habe. Bei einer Bevölkerung von 49 Millionen in England sei die Studie die bisher größte zu den Effekten von Rauchverboten.

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