HNO-Krankheiten

Schlafapnoe? Runter mit den Pfunden!

PHILADELPHIA (hub). Bei adipösen Diabetikern mit Schlafapnoe gilt vor allem eines: Abspecken. Zehn Kilo und mehr Gewichtsverlust mindern Atemaussetzer in der Nacht deutlich.

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Dass auch adipöse Typ-2-Diabetiker mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) vom Abnehmen profitieren, hat jetzt eine Studie mit 264 Patienten ergeben. Die im Mittel 61 Jahre alten Teilnehmer mit einem mittleren BMI von 38 wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine erhielt nur Diabetes-Schulungen, die andere eine intensivierte Lebensstilintervention. Dies beinhaltete sowohl eine kalorienbegrenzte Diät als auch ein Bewegungsprogramm mit 175 Minuten strammem Gehen pro Woche (Arch Int Med 169, 2009, 1619).

Die Bilanz nach einem Jahr fiel eindeutig aus: Die Teilnehmer der Interventionsgruppe hatten im Durchschnitt 11 kg Gewicht verloren, jene der Kontrollgruppe nur 0,6 kg. Dementsprechend sank der BMI um fast vier Punkte mit Intervention, in der Kontrollgruppe blieb er nahezu gleich.

Das hatte deutliche Wirkungen auf das OSAS. Der Apnoe-Index AHI besserte sich mit Intervention von 23 auf 18,3. Teilnehmer mit einem Gewichtsverlust von mehr als 10 kg hatten die größten AHI-Reduktionen. Ohne Intervention verschlechterte sich der AHI von 23,5 auf 28,3. Im Vergleich beider Gruppen gab es mit Intervention also zehn Atemaussetzer pro Stunde weniger. Zudem waren hier dreimal so viele Teilnehmer frei von OSAS, hatten also weniger als fünf Aussetzer pro Stunde.

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