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Schlaganfall: Ehrenamtliche unterstützen im Alltagsleben

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Gütersloh. Der bundesweite „Tag gegen den Schlaganfall“ am 10. Mai steht in diesem Jahr unter dem besonderen Motto: Erst einsam, dann krank – Kümmern schützt vor Schlaganfall!

Einsamkeit löst Stress aus, und andauernder Stress wiederum fördert chronische Erkrankungen, etwa Hypertonie und Herzkreislaufkrankheiten, erinnert die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe auf ihrer Homepage. Schlaganfall-Betroffene sind besonders von Einsamkeit bedroht.

Der Verlust von Mobilität und Sprachstörungen führen oft dazu, dass sie sich zurückziehen. Die Stiftung zeigt Wege auf, wie sich Einsamkeit vermeiden lässt und was jeder dazu beitragen kann, dass sich andere Menschen nicht einsam fühlen. Auch wird zum ehrenamtlichen Engagement aufgerufen. Dazu gehört eine Ausbildung für ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer.

Lokale Kooperationspartner organisieren die Schulungen und vermitteln Helfer und Betroffene. Die Helfer unterstützen die Betroffenen in ihrem Alltag, etwa beim Spazierengehen, Einkaufen oder mit Gedächtnisübungen. Die Ausbildung kann auch online absolviert werden, so die Stiftung. Die ersten Schulungen für ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer gab es vor einigen Jahren in Nordrhein-Westfalen, seitdem steigt die Zahl der Angebote auch in anderen Teilen Deutschlands. (ikr)

Mehr Infos zum Thema gibt es auf: www.schlaganfall-hilfe.de

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