Screening mit HbA1c-Test reicht bei Kindern nicht

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NEU-ISENBURG (eis). Auch in Deutschland wird seit dem vergangenen Jahr der HbA1c-Test anstelle des Nüchternblutzuckers zum Diabetes-Screening bei erhöhtem Risiko empfohlen. Bei Kindern und Jugendlichen mit Verdacht auf Typ-2- Diabetes bringt der Test aber offenbar keine verlässlichen Ergebnisse, berichten US-Forscher (J Ped online). Sie haben HbA1c-Testergebnisse bei 1156 adipösen 12- bis 18-Jährigen analysiert.

Nach den Empfehlungen liegt ab einem HbA1c-Wert von 6,5 Prozent ein Diabetes vor, bei Werten ab 6,0 Prozent ein Prädiabetes. Bei Kindern sei aber von geringeren Werten auszugehen, meinen die Forscher. Nüchternblutzucker und oraler Glukose-Toleranztest seien für das Screening bei Kindern daher weiter wichtig.

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