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Sono zeigt Risiko für plötzlichen Kindstod an

NEU-ISENBURG (eb). Mangelnder Blutfluss zum Gehirn kann plötzlichen Kindstod verursachen. Das haben Bamberger Ultraschall- experten durch Untersuchungen bei mehr als 14 000 Neugeborenen herausgefunden. Durch Reihenuntersuchungen ließen sich gefährdete Kinder identifizieren.

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Auslöser der Minderdurchblutung im Gehirn ist häufig ein stark zur Seite gedrehter Kopf, wenn das Baby auf dem Bauch liegt. Das teilt die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) mit. Bei den meisten Neugeborenen fließe das Blut in der Arteria basilaris in normalem Tempo, bei etwa 1,5 Prozent der Kinder sei der Blutfluss jedoch sehr langsam. Mitunter stocke der Blutstrom sogar, oder das Blut fließe rückwärts.

Damit gefährdete Kinder früh erkannt werden, bietet das Klinikum Bamberg ein dopplersonografisches Screening an. Seit 1998 haben nach Angaben der DEGUM bereits mehr als 14 300 Neugeborene an dem Programm teilgenommen. Risikokinder mit verändertem Blutfluss werden mit einem Herz-Atem-Monitor überwacht.

Auch sollten die Kinder so gebettet werden, dass ein normaler Blutstrom gewährleistet sei. Nur eines der bisher untersuchten Kinder sei am plötzlichen Kindstod gestorben. Zum Vergleich: Von den 3280 Neugeborenen ohne Dopplersonographie-Screening starben vier.

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