Antikoagulation

Studie: Weniger Leberschäden unter DOAK

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ATLANTA. Unter Therapie mit einem direkt wirksamen oralen Antikoagulans (DOAK) treten ein Drittel bis die Hälfte weniger Leberschäden auf als unter Vitamin-K-Antagonisten. Darauf deutet eine Analyse bei Patienten mit Vorhofflimmern. Befürchtungen, die neuen DOAK könnten verstärkt der Leber schaden, werden damit entkräftet. So war 2006 der direkte Thrombin-Hemmer Ximelagatran nach Berichten über Leberschäden vom Markt genommen und in den USA nicht zugelassen worden.

Bei den heute erhältlichen DOAK gab es in klinischen Studien zwar keine klaren Hinweise auf Lebertoxizität, allerdings sind solche Schäden so selten, dass sich das Risiko nur schwer ermitteln lässt. Eine große Analyse von Versichertendaten gibt nun aber Entwarnung: Danach kommen Leberschäden bei Patienten mit Vorhofflimmern unter DOAK sogar deutlich seltener vor als unter VKA (Heart 2017; online 5. Januar). (mut)

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