Suchtberatung im Internet - Angebot der Caritas

Veröffentlicht:

MÜNSTER (cpa). Die Caritas in der Diözese Münster bietet Hilfesuchenden eine anonyme Suchtberatung im Internet an.

Interessierte melden sich mit einem Nutzernamen und Passwort an. Anschließend können sie Anfragen absenden oder die Antworten abrufen. Für jeden, der sich online an die Beratungsstelle wendet, ist nur ein Mitarbeiter zuständig, der sich ebenfalls einloggen muss.

So wird sichergestellt, dass kein Dritter den Inhalt der Beratung erfahren kann. Die Mitarbeiter beantworten die Fragen innerhalb von 48 Stunden. Coesfeld und Hamm sind die ersten Einrichtungen der Caritas Münster, bei denen eine Beratung über das Internet möglich ist. Bis zum Sommer soll das Angebot die gesamte Diözese umfassen.

"Ein vollwertiger Ersatz für ein persönliches Gespräch ist die Online-Beratung nicht", sagt Ute Cappenberg, Caritas-Referentin in der Diözese Münster. Aber es könnten erste Fragen geklärt werden. Sie hofft, dass die Berater durch das Angebot vor allem jungen Menschen früher helfen können.

Die Caritas bietet auch zu den Themen Schwangerschaft, Erziehung und Kur online Hilfe an.

Weitere Informationen unter www.beratung-caritas.de

Mehr zum Thema

Ungesunder Alkoholkonsum

Steife Leber, hohes Risiko für Leberversagen und Tod

Mutter-Kind-Zentrum in Oberfranken

Suchtkranke Frauen: Mutter in Therapie, Kind besucht die Kita

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Inkretinmimetika

GLP-1: Wie aus dem kleinen Hormon ein Rockstar wird

Risikoanalyse

Komplikation nach Hernien-Operation: Wer ist gefährdet?

Lesetipps
Mehrkosten für die Entbudgetierung der hausärztlichen Versorgung seien Investition in den Erhalt der Praxen, betont Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. 

© Michael Kappeler / dpa

Kabinett winkt GVSG durch

Lauterbach macht Hausarztpraxen Mut: „Jede Leistung wird bezahlt“

Brücke zwischen zwei Steilklippen. Auf der Brücke stehen zwei Menschen.

© Usman / stock.adobe.com

Aktuelle Forschung

Antikörper – die Verkuppler der Krebsmedizin

Heiße Nächte können nicht nur nervig sein. Sie gehen auch mit einem höheren Risiko für Schlaganfälle einher, so das Ergebnis einer Studie aus München und Augsburg.

© samuel / stock.adobe.com

Studie mit Daten zu 11.000 Schlaganfällen

Tropische Nächte sind offenbar ein Risikofaktor für Schlaganfälle