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Teufelskralle hilft bei Knie- und Hüftarthrose

NEU-ISENBURG (skh). Bei Patienten mit Gon- und Coxarthrose bessert ein wässriger Extrakt der Teufelskrallenwurzel Schmerzen, Steifigkeit und Funktionsfähigkeit der Gelenke. Das hat eine Praxisstudie bestätigt.

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Schon länger war in klinischen Studien belegt worden, daß ein wässriger Extrakt der Teufelskrallenwurzel bei Patienten mit akuten Rückenschmerzen analgetisch wirkt. Nun ist der Effekt des pflanzlichen Arzneimittels auch bei Patienten mit Gelenkschmerzen in Knie und Hüfte geprüft worden (MMW 147, 2005, 169).

Die 75 Studienteilnehmer hatten im Durchschnitt seit vier Jahren Beschwerden. Deren Stärke wurde mit dem WOMAC-Index erhoben. Dabei handelt es sich um einen 24-Punkte-Fragebogen, auf dem die Patienten Schmerz, Steifigkeit und Funktionsfähigkeit der Gelenke auf einer zehnstufigen Skala angeben. Während der Studie erhielten die Teilnehmer drei mal täglich zwei Filmtabletten à 400 mg wässrigen Trockenextrakt aus Teufelskrallenwurzel (Doloteffin®).

Wie die Auswertung der Punkteliste ergab, verringerten sich im Verlauf der zwölfwöchigen Therapie die Schmerzen um 29 Prozent, die Steifigkeit ging um 25 Prozent zurück, die Funktionsfähigkeit besserte sich um 27 Prozent und der Gesamtscore um 26 Prozent. Diese Veränderungen seien als klinisch relevant einzuschätzen, so die Autoren.

Demnach könne die Teufelskralle mit Erfolg als alleinige Pharmakotherapie bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates angewandt werden. Der Wirkmechanismus beruht nach derzeitigem Wissensstand darauf, daß die pflanzlichen Wirkstoffe das Zusammenspiel antiphlogistischer und peripher-analgetischer Effekte beeinflussen.

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