Training zum Gefühl für die richtige Insulinmenge

Bei einer neuen Schulung wird die Insulin-therapie visualisiert.

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MÜNSTER (run). Vielen Diabetikern fehlt eine Vorstellung, wann sie zu viel oder zu wenig Insulin spritzen. Das hat den Diabetesberater Harald Stäblein bewogen ein neues Konzept zu entwickeln, das der visualisierten Insulintherapie, kurz Visu-Lin®. Das Modul ist als pädagogisch-didaktisches Hilfsmittel für Diabetesberater/innen und Diabetesassistenten/innen gedacht, die sich in der Insulinschulung engagieren, erläuterte Stäblein beim Kongress Diabetes 2009 in Münster. Es sei so konzipiert, dass es in jede Schulungsstunde mit Insulin integriert werden könne.

Das Prinzip: Der Patient bekommt "sein" Insulin als Insulinkurve aus Moosgummi mit der entsprechenden Farbe und Insulinnamen sowie eine Zeitschiene und Arbeitsblätter. Damit kann er sich verdeutlichen, über welche Zeit und in welchem Maß das gespritzte Insulin jeweils wirkt. Ein weiterer Vorteil von Visu-Lin®: Durch die Darstellung der Insulinwerte in den Ampelfarben rot (deutlich zu hoch), gelb (erhöht), grün (gut) fällt den Teilnehmern die Beurteilung der eigenen Blutzuckerwerte sehr viel leichter.

Legt die Schulungskraft die Insulinkurve auf und anschließend den Blutzuckerwert dazu, springt es dem Patienten geradezu ins Auge, wo Insulin fehlt.

Stäblein bietet Pilotseminare zu Visu-Lin® an. Die Seminarteilnehmer stellen dabei das Schulungsmaterial eigenhändig her und lernen die Anwendung. Anmeldungen online: www.vdbd.de/seminare

Lesen Sie dazu auch: Weniger Hypoglykämien mit basaler Therapie bei Typ 2 Mit Telemedizin zum Abnehmen Was Diabetiker wissen müssen, die eine Fernreise antreten Exenatide hilft beim Abspecken

Lesen Sie dazu auch kurz notiert: Niedriger glykämischer Index bringt es Psychoedukation lindert Depressionen Hohes Erkrankungsrisiko nach Gestationsdiabetes Rauchen ist bei Typ-1-Diabetes verbreitet Große Diabetes-Tagung steht vor der Tür

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