Direkt zum Inhaltsbereich

Umfrage in den Bundesländern

Ungenutzte Corona-Vakzinen gehen retour

Die meisten Bundesländern wollen ungenutzte Corona-Vakzinen an den Bund zurückgeben. Sie sollen auch als Spenden an Drittstaaten weitergeleitet werden.

Veröffentlicht:
Auf dem Weg zurück zum Bund: Viele Bundesländer schicken jetzt ungenutzte Corona-Vakzinen wieder retour.

Auf dem Weg zurück zum Bund: Viele Bundesländer schicken jetzt ungenutzte Corona-Vakzinen wieder retour.

© Photocreo Bednarek / stock.adobe.com

Berlin. Die Bundesländer geben mehr als zwei Millionen Impfdosen an den Bund zurück, berichtet die „Welt am Sonntag“. Das gehe aus einer eigenen Umfrage hervor.

Demnach planten 14 Bundesländer eine Rückgabe von Impfstoffen und würden dazu bis Montag konkrete Zahlen an das Bundesgesundheitsministerium melden. Die bayerische Staatsregierung sei noch dabei, die Zahl von Impfstoffen zu ermitteln, die zurückgegeben werden sollen. Sie würde zu den bisher genannten 2,3 Millionen addiert werden müssen. Schleswig-Holstein mache keine Angaben. Lediglich das Saarland sehe keine Notwendigkeit, Vakzine an den Bund abzugeben.

Lesen sie auch

Nach den Umfrage-Ergebnissen wollen die Länder in erster Linie den Impfstoff von AstraZeneca zurückgeben, in Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern kommen außerdem Impfdosen von Johnson & Johnson hinzu.

Im Detail berichtet die „Welt am Sonntag“, dass Nordrhein-Westfalen knapp 1,05 Millionen Impfdosen zurückgibt, davon rund 922.400 des Herstellers AstraZeneca und 125.200 von Johnson & Johnson. Baden-Württemberg will 450.000 Impfdosen zurückgeben, Hessen 185.200 und Sachsen 150.000. Die kleinste Rückgabemenge melde Brandenburg mit 30.500.

Die an den Bund zurückgegebenen Impfstoffe sollen unter anderem an ausländische Staaten weitergegeben werden, in denen Mangel besteht. (mal)

Lesen sie auch
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Überzeugende Real-World-Daten zur Langzeitprophylaxe

© AndreasReh, Ljupco, tinydevil, shapecharge | istock

rHWI

Überzeugende Real-World-Daten zur Langzeitprophylaxe

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Antibiotikum mit antimykotischen Zusatznutzen

© Dr_Microbe | Adobe Stock

In vitro-Studien

Antibiotikum mit antimykotischen Zusatznutzen

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

© Matt LaVigne | iStock

Neue in-vitro-Daten

DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

© Irina Esau | Getty Images/iStockphoto

Fokus: Integrität der Haut

Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

© Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Tietz

Pilzinfektion Kopfhaut

Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Abb. 1: Zeitaufwand pro Verabreichung von Natalizumab s.c. bzw. i.v.

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [9]

Familienplanung und Impfen bei Multipler Sklerose

Sondersituationen in der MS-Therapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Biogen GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tipps für die Therapie

Was gegen Warzen wirklich hilft

Kohlenhydrate, Apfelessig, Gottesnahrung und Süßstoffe

Vier Ernährungs- und Blutzuckermythen im Faktencheck

Lesetipps
Zwei Hände tippen auf einem PC.

© Monkey Business / stock.adobe.com

Bewertungsportale

Wie Praxen am besten auf schlechte Online-Bewertungen reagieren