Viel Sport: gut für die Brust, schlecht fürs Gehirn

Veröffentlicht:

WIEN (mut). Frauen sollten es mit dem Sport nach der Menopause nicht übertreiben. Zwar beugt viel Bewegung Brustkrebs vor, zu viel könnte aber den geistigen Verfall beschleunigen. Darauf deuten Daten einer Studie mit 90 Frauen im Alter von 50 bis 63 Jahren, die jetzt beim Alzheimerkongress ICAD in Wien vorgestellt wurden.

In Kognitionstests schnitten Frauen, die regelmäßig anstrengende Sportarten betrieben, signifikant schlechter ab als körperlich träge Frauen. Forscher erklären dies damit, dass viel Bewegung die Östrogenspiegel reduziert - das ist gut gegen Brustkrebs, aber offenbar schlecht fürs Gehirn. Moderater Sport hatte dagegen einen günstigen Einfluss auf die Kognition.

Lesen Sie dazu auch: Sport bessert die Prognose bei Brustkrebs - Das Motto dabei: Erlaubt ist, was Spaß macht Diät und Bewegung können Brustkrebs verhindern helfen

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Was zur Prophylaxe wirklich nützt

© bymuratdeniz / Getty Images / iStock

Rezidivierende Harnwegsinfekte

Was zur Prophylaxe wirklich nützt

Kooperation | In Kooperation mit: Dermapharm AG
Fast jede Frau macht die Erfahrung einer Blasenentzündung. Häufigster Erreger ist E. coli.

© Kateryna_Kon / stock.adobe.com

Prophylaxe von Harnwegsinfekten

Langzeit-Antibiose nicht mehr First Line

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Dermapharm AG
Plädoyer für die Immunprophylaxe bei Harnwegsinfekten

Experten-Workshop

Plädoyer für die Immunprophylaxe bei Harnwegsinfekten

Kooperation | In Kooperation mit: Dermapharm AG
Johanniskraut: Eine vorteilhafte Option bei einer Depression

© Tania Soares | EyeEm

Corona und Depression

Johanniskraut: Eine vorteilhafte Option bei einer Depression

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Johanniskraut kann mehr als bisher angenommen

© koto-feja, LordRunar | iStock

So wirkt Johanniskraut

Johanniskraut kann mehr als bisher angenommen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Faktencheck: Johanniskrautextrakt vs. Citalopram

© ChristianChan | iStock

Depressionen behandeln

Faktencheck: Johanniskrautextrakt vs. Citalopram

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Studie an der Charité

Warum wir von der Omikron-Variante überrascht wurden