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Volkskrankheit Metabolisches Syndrom

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Seit Kaplan 1989 von einem "deadly quartet" bei gleichzeitigem Vorkommen von Adipositas, gestörter Glukosetoleranz, Hypertriglyzeridämie und Hypertonie sprach, hat sich der Begriff "Metabolisches Syndrom" (MetS) rasch verbreitet.

Von MetS ist ein Viertel der Bevölkerung betroffen, berichtet Professor Alfred Wirth aus Bad Rothenfelde. Wie keine andere Erkrankung beschreibt es Gesundheitsstörungen als Folge des modernen Lebensstils. Da mehrere Risikofaktoren gleichzeitig vorhanden sind, ist ein Patient mit MetS immer ein Hochrisikopatient.

Pathophysiologisch stehen hinter dem Begriff Insulinresistenz oder abdominale Adipositas. Betroffen sind Personen mit Bewegungsarmut, Fehlernährung und Stress.

Die Liste der Folgekrankheiten ist lang: atherosklerotische Erkrankungen, Schlafapnoe, Fettleber, Refluxösophagitis, Cholezystolithiasis, Intertrigo, Gon- und Koxarthrose, Dorsopathien, Fersensporn, maligne Erkrankungen, Polyzystisches Ovar-Syndrom, reduzierte Fertilität.

Professor Alfred Wirth leitet das Symposium "Metabolisches Syndrom" am Donnerstag, 18. 11., um 10 Uhr, Raum 203, 1. OG des CCD Süd

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