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WHO-Daten

Vorhofflimmern ist ein globales Problem

Neuesten Schätzungen zufolge sind weltweit 33,5 Millionen Menschen von Vorhofflimmern betroffen.

Veröffentlicht:

GENF. Mit Blick auf Prävalenz und Inzidenz von Vorhofflimmern sind weltweit steigende Zahlen zu verzeichnen. Das belegen Ergebnisse einer systematischen Analyse von 184 Studien, deren Grundlage wiederum Daten aus dem Projekt Global Burden of Disease (GBD) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bilden (Circulation 2013, online 17. Dezember).

Danach hat die Prävalenz in den zwei Jahrzehnten zwischen 1980 und 2010 bei Männern von 507 auf 596 pro 100.000 Männer zugenommen. Bei Frauen gab es einen Anstieg von 360 auf 373 Erkrankungen pro 100.000 Frauen.

Einen deutlicheren Sprung nach oben gab es bei den Neuerkrankungen: Die Inzidenzrate für Vorhofflimmern kletterte innerhalb von zwei Jahrzehnten bei Männern von 61 auf 78 und bei Frauen von 43 auf 60 (jeweils pro 100.000 Personen). Im Jahr 2010 hatten demnach weltweit 20,9 Millionen Männer und 12,6 Millionen Frauen Vorhofflimmern.

Die damit assoziierte Mortalitätsrate war bei Frauen höher; im Vergleich zu 1980 hatte sich diese Rate sowohl bei Männern als auch bei Frauen 2010 verdoppelt. Auch hinsichtlich der Beeinträchtigung eines normalen Lebens durch die Herzrhythmusstörung stellten die Forscher eine Zunahme der Krankheitslast (burden) fest.

Gemessen an der Maßzahl für sogenannte behinderungsbereinigte Lebensjahre (DALY: disability-adjusted life years) betrug diese Zunahme rund 19 Prozent. (ob)

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