Weniger Dendriten bei Schizophrenie

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PITTSBURGH (mut). Nervenzellen bilden bei Schizophreniekranken in bestimmten Hirnregionen zu wenig Dendriten aus, haben US-Forscher aus Pittsburgh herausgefunden. Diese Entdeckung könnte einige Aspekte der Krankheit erklären. So sind vor allem Pyramidenzellen in der dritten kortikalen Zellschicht betroffen, bei denen viele Signale von anderen Hirnbereichen eingehen. Möglicherweise wird dadurch die Einordnung und Bewertung von Informationen verzerrt. Die Forscher fanden auch die Expression von Genen verändert, die das Dendritenwachstum steuern. Diese Erkenntnis könnte neue Therapieansätze ermöglichen (Biol Psych 2010; 68:25).

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